Fähnlein Helfenstein
Fähnlein Helfenstein
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Liedgut

Jörg von Frundsberg, führt uns an

Jörg von Frundsberg, führt uns an
Tra la la la la la la
Der die Schlacht gewann
Lerman vor Pavia.
Kaiser Franz von Frankenland
Tra la la la la la la
Fiel in des Frundsbergs Hand
Lerman vor Pavia.

Alle Blümlein stunden rot
Tra la la la la la la
Heißa, wie schneit der Tod
Lerman vor Pavia.
Als die Nacht am Himmel stund
Tra la la la la la la
Trummel und Pfeif' ward kund
Lerman vor Pavia.
Und der euch dies Liedlein sang
Tra la la la la la la
Ward ein Landsknecht genannt
Lerman vor Pavia.

Nun Freunde lasst es mich

Nun, Freunde, lasst es mich einmal sagen:

    Gut, wieder hier zu sein, gut, euch zu seh'n.

    Mit meinen Wünschen, mit meinen Fragen

    fühl' ich mich nicht allein, gut, euch zu seh'n.

1.    Wer daran glaubt, alle Gefahren

    nur auf sich selbst gestellt zu übersteh'n,

    muss einsam werden und mit den Jahren

    auch an sich selbst zugrunde geh'n.

Nun, Freunde, lasst es mich einmal sagen…

2.    Und soll mein Denken zu etwas taugen

    und sich nicht nur im Kreise dreh'n,

    will ich versuchen, mit Euren Augen

    die Wirklichkeit klarer zu seh'n.

Nun, Freunde, lasst es mich einmal sagen…

3.    Und weiß ich heute auf meine Sorgen

    und Ängste keine Antwort mehr,

    dann seid ihr da, schon trag' ich morgen

    an allem nur noch halb so schwer.

 Nun, Freunde, lasst es mich einmal sagen…

von Hannes Wader

Wir zogen in das Feld.

Wir zogen in das Feld.
Da hätten wir weder Säckl noch Geld
Strampede mi a la mi presente al vostra signori.

Wir kamn vor Siebentod,
Da hätten wir weder Wein noch Brot.
Strampede mi a la mi presente al vostra signori.

Wir kamen vor Friaul,
Da hätten wir allesamt groß Maul.
Strampede mi a la mi presente al vostra signori.

Wir kamn vor Benevent,
Da hätten wir uns die Hand verbrennt.
Strampede mi a la mi presente al vostra signori.

Wir kamen vor Triest
Da hätten wir allesamt die Pest .
Strampede mi a la mi presente al vostra signori.

Wir kamen auch vor Rom,
da schossen wir den Papst vom Thron.
Strampede mi a la mi presente al vostra signori. 

Eines der ältesten noch bekannten Landsknechtlieder. Überliefert von 1509 aus den italienischen Feldzühen Kaiser Karls V. Der italienisch klingende Teil ist Landsknecht-Kauderwelsch, das unterschiedlich gedeutet wird.

All voll

Bist du voll, so lege dich nieder,
steh früh auf und fülle dich wieder,
das ganze Jahr, den Abend und den Morgen
All voll, all voll, all voll
all voll, all voll, all voll.

Bier und Wein aus einem Faß,
sauf es ohn' Unterlaß,
das ganze Jahr, den Abend und den Morgen.
All voll, all voll, all voll
all voll, all voll, all voll.

Liegst des Nachts du in der Gosse,
sind Unrat und Schmutz dein Schlafgenosse,
das ganze Jahr, den Abend und den Morgen.
All voll, all voll, all voll
all voll, all voll, all voll.

Liegt sie vor dir, so lege dich nieder,
schmeisse dich drauf und rühr alle Glieder,
das ganze Jahr, den Abend und den Morgen.
All voll, all voll, all voll
all voll, all voll, all voll.

Die Bauern wollten freie sein

Die Bauern wollten freie sein,
Das nahm ein schlecht Gelingen;
Schenkt roten Wein, schenkt weißen ein
Dann will ich das Liedlein euch singen.

Dem Frundsberg sind wir nachgerannt,
ihm haben wir geschworen.
Da hat unser Fähnrich Ehr´ und Hand
Im Kampf um die Fahne verloren.

Dann schlugen wir das Bummerlein Bumm
Kein Stoß kam aus dem Lader,
Feldhacke g´zuckt und Schlachtruf gellt,
Es weilt und wogt der Hader.

Drum trinken wir heut' den letzten Wein
Und würfeln zum letzten Male.
Wir woll'n die verlor´ne Rotte sein
Und harren der Sturmsignale

Bald liegen wir stumm mit gebrochnem Blick,
Die Spieße uns treu zur Seite.
Der Herrgott geb' uns die Fahne zurück,
Für die wir gefallen im Streite.

Bald liegen trotz Amulett und Kreuz
Wir auf der Wahlstatt nieder.
Den einen freut's und den anderen reut's,
Doch keiner erhebt sich wieder.

Bald schlägt man uns das Bummerlein Bumm,
Die Trommeln ziehn vorüber;
Das ist als aller Pfaffen Gebrumm
Gott und dem Landsknecht lieber.

Drum trinken wir heut den letzten Wein
und würfeln zum letzten Male
wir wollen die verlorene Rotte sein
und harren der Sturmsignale

Das Leben ist ein Würfelspiel

1. Das Leben ist ein Würfelspiel. Wir würfeln alle Tage.

Dem einen bringt das Schicksal viel, Dem and'ren Müh' und Plage.

Drum frisch auf Kameraden, den Becher zur Hand,

Zwei Sechsen auf den Tisch. Die eine ist für das Vaterland,

die andere ist für mich.

 

2. Noch würfeln wir um unser Glück und um ein gut Gelingen.

Vielleicht auch bald um das Genick, wenn die Granaten singen.

Drum frisch auf, . . . .            

 

3. Doch Furcht, die ist uns unbekannt, wie auch die Würfel liegen.

Wir kämpfen für das Vaterland und glauben, daß wir siegen.

Drum frisch auf, . . . . .

 

4. Wir würfeln, daß die Platte kracht, nach alter Landsknechtssitte.

Schon mancher, der das Spiel verlacht, verschwand aus unsrer Mitte.

Drum frisch auf, . . . .

 

5. Und noch bei Petrus wollen wir den Würfelbecher schwingen.

Und noch im himmlischen Revier die alten Lieder singen.

Drum frisch auf, Kameraden, Den Becher zur Hand,

Zwei Sechsen auf den Tisch. Die beiden sind für die Seeligkeit,

Das langt für dich und mich.

 

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