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Festring wieder online


Bericht des Fähnlein Helfenstein - Generalversammlung FFR 2011
Horst an der Maas.
Landsknechte vom Fähnlein Helfenstein machten sich im Juli auf Einladung eines holländischen Mittelalter-Vereins auf den Weg nach Horst an der Maas. Zusammen mit dem Bund oberschwäbischer Landsknechte stellten sie das grösste deutsche Kontingent. In der Schlacht um Geldern und bei den folgenden Burgunderkriegen waren nachweislich Schweizer Reisläufer und deutsche Söldnertruppen beteiligt. Gleichzeitig bedeutet diese Zeit auch das Ende der Reiterheere und den Beginn der Blütezeit der Landsknechte unter Kaiser Maximilian I. und seinem Obristen für das deutsche Fussvolk Georg von Frundsberg. Wer sich für Reenactment-Veranstaltungen interessiert, kann sich gerne an uns wenden.
Helfensteiner Tag
Leider hatten wir, obwohl spät im Jahr kein Wetterglück. Ich bedanke mich bei den „Fans“ des Helfensteiner Tags, die es sich nehmen lassen auch bei schlechtem Wetter uns im Eichet zu besuchen. Danke auch an Joachim Weihrater, Erwin Marschall und das Team vom LRA Unterallgäu, die das Eichet beim Radltag wieder als Ziel aufgesucht hatten.
Ausflug nach Kühndorf in Thüringen
1. Station Kirchenburg Rohr - karolingische Krypta
2. Station Stiftskirche Römhild – Grabdenkmäler der Grafen v. Henneberg
3. Station Die Salzburg bei Bad Neustadt an der Saale, heute im Besitz der Familie Guttenberg. Wie auf anderen Ganerbenburgen kam es auch auf der Salzburg zu einigen Konflikten zwischen den Burgbewohnern, Anteile wurden vererbt oder verkauft. Am 14. Juli 1434 schlossen die Ganerben deshalb einen Burgfrieden (Staatsarchiv Würzburg, Würzburger Hochstiftsurkunde Nr. 50/27e) als Regelwerk, das ihre Rechte und Pflichten festschrieb und auch Sanktionen bei Nichteinhaltung der Absprachen vorsah. Der Burgfriedensvertrag wurde am 16. Juni 1435 von Bischof Johann II. von Brunn bestätigt. Das Hochstift behielt sich dabei das Recht vor, den Torturm bei Gefahr in seine Gewalt zu nehmen und mit eigener Mannschaft zu besetzten. Den Bauernkrieg überstand die Burg mit nur geringen Schäden, um 1580 war jedoch eine umfassende Sanierung notwendig. Im frühen 18. Jahrhundert begann der Niedergang der Salzburg. Aus der großen adeligen „Mehrfamilienburg“ entwickelte sich ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf innerhalb der alten Ringmauer. Hierzu wurden ab 1722 einzelne Bauteile und die alte Burgkapelle abgebrochen. Drei der alten Ganerbensitze verschwanden bis auf Reste, zwei wurden zu Ruinen. Heute lebt die Gräfin zu Guttenberg dort.
4. Station Kirchenburganlage Ostheim v.d. Rhön
04.02.2012
Fähnlein Helfenstein, Durahaufa Mindlhoim, Fähnlein Rechberg
20.04.2012
Fähnlein Helfenstein, Fähnlein Rechberg
17.05.2012
Fähnlein Helfenstein